Der Kocher und seine Teile
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Kochermaße und Gewicht
  • Kocheraußenmaße am oberen Rand
    63 x 63 x 39 cm / 63 x 99 x 39 (L3s / L3w)
  • Kochergewicht
    ca. 18 kg (L3s / 26 kg (L3w)

Kocherteile
  1
Gedämmte Außenwanne
  2
Innenwanne
  3
Kochergriffe
  4
Reflektordeckel
  5
Holz-Glasrahmen mit Doppelglas
  6
Metall-Glasrahmen
  7
Glasrahmengriff
  8
Reflektorstütze
  9
Glasrahmenstütze
10
Sicherheitsketten
11
Bimetall-Thermometer
12
Kochplatte
 
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Im Wesentlichen besteht der LAZOLA aus:
  • einer gut gedämmten Box, der Kocherwanne (1). In ihr wird die Hitze der einfallenden Sonnenstrahlen unter Verwendung einer schwarzen "Kochplatte" (12) effektiv dem Kochgut zugeführt.
  • einer dicht aufliegenden Abdeckung aus Doppelverglasung (6). – Sie verhindert, dass Hitze entweicht.
  • einem Reflektordeckel (4). – Geöffnet reflektiert er zusätzliche Sonnenstrahlen in die Kocherwanne, geschlossen hält der Sonne wie auch Hitze reflektierende Deckel gegartes Essen im Kocher über Stunden warm.
 
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Konstruktive Besonderheiten:
Der LAZOLA 3 weist viele konstruktive Besonderheiten auf. Er ist ein technisch hochwertiges, robustes, bedienungsfreundliches Gerät, dem mit Hightech gefertigten LAZOLA 2 vergleichbar.
  • Die Außenwanne (1) ist aus 0,5 mm verzinktem Blech. Die Teile sind mit Blindnieten verbunden. Der genaue Zuschnitt der schrägen Teile erfolgt mit einfachen Zuschneide-Anschlägen.
  • Die Innenwanne (2) wird aus gebrauchten Offsetplatten gefaltet. Der Einsatz verschiedener Faltbleche und eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung erleichtern die präzise Ausführung dieses sonst etwas schwierigen Arbeitsgangs. - Silikon dichtet die Wanne vollständig ab. So kann Wasserdampf, der beim Kochen in der Innenwanne entsteht, nicht in die Kocherdämmung gelangen.
  • Die Seitenwände der Innenwanne (1) sind nicht wie üblich schwarz, sondern aus blankem Aluminium. Ihre Neigung ist so schräg, dass das Kocherinnere von der vorüberziehenden Sonne mindestens zwei Stunden ganz beschienen wird und keine Seite und kein Teil des Bodens im Schatten liegt. Die hellen Seitenwände werden weniger heiß als schwarze und geben deshalb auch weniger Hitze durch die Dämmung nach außen ab.
  • Dank der "Kochplatte" (15) wird das Kochgut durch Wärmeleitung überwiegend von unten erhitzt (und nicht durch Wärmestrahlung, wie bei Boxkochern mit schwarzer Innenwanne). Die Töpfe brauchen deshalb nicht schwarz zu sein; auch helle Töpfe können genutzt werden, sofern ihr Boden eben ist.
  • Ein an der linken Seitenwand angebrachtes Bimetall-"Thermometer" (11) zeigt die ungefähre Hitze im Kocher an.
  • Der Holzglasrahmen (5) liegt – mit Silikon verbunden – zwischen den beiden Glasscheiben. Das vereinfacht die Fertigung und bewirkt, dass der Zwischenraum langfristig völlig staubfrei bleibt.
  • Der Holzglasrahmen (5) ist ringsherum mit einem Metallglasrahmen (6) abgedeckt. Dadurch ist er vor Sonne geschützt und kann sich auch langfristig nicht verziehen.
  • Der Kocher ist gegen unerwarteten Platzregen abgedichtet, was besonders für tropische Verhältnisse von Vorteil ist.
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